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BREAKING NEWS THAILAND: Längere Wartezeiten bei der Einreise nach Thailand & nächtliche Ausgangssperre in Teilgebieten der Provinzen Sa Kaeo und Trat

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Kämpfe zwischen Kambodscha und Thailand gehen weiter

Die seit zwei Wochen andauernden Gefechte zwischen Kambodscha und Thailand gehen unverändert weiter. Streitpunkt unter anderem ist die Grenzziehung im sogenannten Smaragd – Dreieck.

Laut einem Sprecher des thail. Verteidigungsministeriums bombardierte und beschoss Kambodscha mehrere thailändische Provinzen im Grenzgebiet, darunter Sa Kaeo und Trat. Im Gegenzug schrieb eine Sprecherin des kambodschanischen Verteidigungsministerium, Thailand habe am Sonntag nach Mitternacht Mörsergranaten und Bomben abgefeuert.

Aus der Provinz Surin berichteten Anwohner der Nachrichtenagentur AFP von meheren Raketen, welche am frühen Sonntagmorgen den Himmel durchquert hätten und Explosionen in der Ferne verursacht hätten.

Das thailändische Militär verhängte daher in Teilgebieten der an Kambodscha grenzenden Provinzen Sa Kaeo und Trat nächtliche Ausgangssperren zwischen 19 Uhr und 5 Uhr, zuvor hatte Kambodscha seine Grenzübergänge nach Thailand geschlossen.

Längere Wartezeiten bei der Einreise nach Thailand auf dem Luftweg

Die thailändische Einwanderungsbehörde hat die Kontrollen für visafreie Einreisen deutlich verschärft. Betroffen sind insbesondere kambodschanische Staatsangehörige sowie als risikoreich eingestufte ausländische Reisende. Hintergrund sind erhöhte Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit erneuten Zusammenstößen entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze.

Choengron Rimpadee, stellvertretender Leiter und Sprecher des Immigration Bureau, erklärte, die Maßnahmen seien auf Anordnung von Polizeichef Kittirat Phanphet sowie des Leiters der Einwanderungsbehörde, Phanumas Boonyalak, umgesetzt worden. Geheimdienstliche Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass ausländische Söldner das visafreie Einreiseprogramm Thailands missbrauchen könnten, um Aktivitäten zu entfalten, die die nationale Sicherheit gefährden.

Obwohl der kommerzielle Flugverkehr zwischen Thailand und Kambodscha weiterhin regulär abgewickelt wird, befürchten die Behörden, dass einzelne Personen unter dem Deckmantel des Tourismus einreisen könnten – entweder, um Grenzgebiete zu infiltrieren oder um feindliche Operationen im Hinterland zu unterstützen.

Als Reaktion darauf hat das Immigration Bureau die Leiter und Kommandanten der Einreisekontrollstellen an fünf internationalen Großflughäfen – Suvarnabhumi, Don Mueang, Chiang Mai, Phuket und Hat Yai – angewiesen, strengere Prüfverfahren umzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei zwei Gruppen, die visafrei nach Thailand einreisen wollen:

  • Ausländischen Staatsangehörigen mit Verdacht auf Söldnertätigkeit, insbesondere aus Osteuropa sowie aus Teilen Zentral- und Oberasiens.
  • Kambodschanischen Staatsangehörigen, deren Einreise während einer Phase aktiver militärischer Spannungen nicht dem üblichen Tourismusverhalten entspricht.

Die Behörden betonten, dass kambodschanische Staatsangehörige mit legitimen Geschäfts- oder Arbeitszwecken in Thailand die entsprechenden Visa über thailändische Botschaften oder Konsulate beantragen müssen, um eine Vorabprüfung zu ermöglichen. Seit Anfang Dezember bis zum 13. Dezember 2025 wurde im Rahmen der verschärften Maßnahmen über 185 Personen die Einreise verweigert.

Zudem arbeitet die Immigration eng mit nationalen Sicherheits- und Nachrichtendiensten zusammen, um gezielt Personen oder Netzwerke mit mutmaßlichen Verbindungen zu Söldneraktivitäten zu identifizieren. Ziel sei eine präzise Durchsetzung der Maßnahmen, ohne den regulären Tourismus zu beeinträchtigen.

Die Behörden räumten ein, dass es durch die intensiveren Kontrollen zu längeren Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen kommen könne, insbesondere zu Stoßzeiten am Flughafen Suvarnabhumi. Alle Schalter seien jedoch vollständig besetzt, die Wartezeiten sollen bei etwa 40 bis 45 Minuten liegen gegenüber durchschnittlich 20 Minuten unter normalen Umständen. Thailand empfängt weiterhin täglich rund 75.000 bis 80.000 internationale Ankünfte, wobei pro Passkontrolle nicht mehr als 45 Sekunden vorgesehen sind.

Die Einwanderungsbehörde appellierte an ausländische Touristen, Verständnis für die Situation aufzubringen. Die Maßnahmen seien überaus notwendig, um die nationale Sicherheit nicht zu gefährden und gleichzeitig den reibungslosen Ablauf des Tourismus in Thailand aufrechtzuerhalten.

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