Hat Yai

3 Tage Kurztrip von Pattaya nach Hat Yai – Tipps, Hotelbuchung

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Wie alles begann: Der Moment, wo aus „Lass mal“ ein Plan wurde

Eigentlich fing alles ganz unspektakulär an: ein normaler Tag in Pattaya, vielleicht etwas zu heiß, vielleicht ein bisschen zu laut, vielleicht ein Moment, in dem ihr beide das Gefühl hattet, schon jede Ecke der Stadt zu kennen. Irgendwann fiel dann dieser Satz, der am Anfang vieler guter Geschichten steht: „Lass mal kurz weg, nur ein paar Tage.“ Aus einem lockeren Gespräch wurde Stück für Stück ein echter Plan – und genau das macht solche Trips so besonders.

Wir mussten keinen riesigen Thailand-Rundtrip organisieren, keine komplizierte Route ausarbeiten, keine wochenlangen Vorbereitungen treffen. Es ging nur darum, für kurze Zeit den Alltag hinter uns zu lassen, ein neues Stück Thailand zu entdecken und Zeit miteinander zu verbringen, die sich anders anfühlt als die üblichen Abende in Pattaya.

Vorbereitung: Minimalistisch, aber clever

Euer Plan war simpel: leichtes Gepäck, klare Basis und genug Freiraum für spontane Entscheidungen. Ihr wusstet, dass ihr nicht alles bis ins Detail durchplanen wollt, aber ein paar Dinge sollten stehen, damit die Reise entspannt bleibt: Unterkunft, grobe Reisedaten, Idee für ein, zwei Ausflüge.

Die Anreise: Von Pattaya in den Süden nach Hat Yai

Der Tag der Abreise beginnt früher, als wir es gewohnt sind. Pattaya schläft halb noch, die Straßen sind ruhiger, die Luft wirkt einen Tick frischer als sonst. Wir schnappten uns unsere Rucksäcke – nicht zu groß, nicht zu schwer – und machten uns auf den Weg, raus aus der gewohnten Umgebung.

Die Strecke nach Hat Yai zieht sich, aber genau darin liegt ein eigener Reiz. Vor dem Fenster läuft Thailand vorbei: kleine Orte mit Wellblechdächern, Tempel, Straßenhunde, Mopeds mit drei, vier Personen drauf, endlose grüne Flächen, Palmen, Strommasten, und immer wieder Stände mit Snacks und Kaffee. Ab und zu hielten wir an, holten uns etwas zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen, setzten uns wieder hin, und die Reise ging weiter.

Zwischen den Stationen habt ihr Zeit für Gespräche, die im Alltag oft untergehen. Ihr erinnert euch an vergangene Geschichten, erzählt neue Pläne, spinnt Ideen, die vielleicht nie umgesetzt werden – und das ist völlig in Ordnung. Manchmal sitzt ihr auch einfach schweigend nebeneinander, hört Musik oder schaut in die Landschaft, und genau diese stille Verbundenheit ist ein wichtiger Teil der Reise.

Ankunft in Hat Yai: Der erste Eindruck

Als wir schließlich in Hat Yai ankamen, fühlte sich die Stadt gleichzeitig vertraut und neu an. Es ist nicht dieses überlaufene Strand- und Party-Thailand, das viele mit dem Land verbinden, sondern eine lebendige Stadt mit eigenem Charakter. Die Straßen sind voll, aber sie wirken anders, eher wie ein Knotenpunkt für Einheimische und Besucher aus der Region als wie ein klassischer Touristen-Hotspot.

Schon auf dem Weg zum Hotel merkten wir: Hier ticken die Uhren ein bisschen anders. Statt Strandpromenade gibt es Straßenmärkte, Shoppingcenter, kleine Cafés und viele Einheimische, die ihrem Alltag nachgehen. Wir spürten, dass wir an einem Ort angekommen sind, der mehr nach „echtem Leben“ wirkt und weniger nach Urlaubskulisse – und genau das macht Hat Yai so spannend.

Langkawi Hat Yai

Stressfreier Start: Hotelreservierung mit Kreditkarte

Einer der wichtigsten Gründe, warum die Ankunft so entspannt abläuft: Wir haben das Hotel schon im Voraus online reserviert und die Buchung mit Kreditkarte abgeschlossen. Wir mussten nicht von Tür zu Tür laufen, keine Preise vergleichen, nicht fragen, ob noch ein Zimmer frei ist und ob der Preis pro Zimmer oder pro Person gilt.

Wir kamen in der Hotellobby an, leicht verschwitzt von der Anreise, und mussten im Grunde nur noch Folgendes tun:

  • Unsere Namen nennen
  • Die Buchungsbestätigung auf dem Handy bereithalten
  • Kurz die Kreditkarte zeigen, mit der wir reserviert hatten

Der Check-in lief dadurch schnell und entspannt. Kein Hin und Her beim Preis, kein Misstrauen, keine Unsicherheit, ob noch etwas schiefgeht. So wussten wir: Die Zimmer „gehörten“uns, es ist reserviert, bezahlt oder zumindest garantiert, und wir konnten uns ganz auf das Ankommen konzentrieren.

Im Zimmer legten wir die Rucksäcke ab, die Klimaanlage war schon eingeschaltet und ao konnten wir uns einen Moment Zeit nehmen, um wirklich anzukommen. Duschen, kurz auf das Bett fallen, tief durchatmen – dieses erste Hinsetzen im Zimmer nach einer Reise hat etwas unglaublich Befreiendes. Die Kreditkarte war in diesem Moment nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern ein kleines Werkzeug für Ruhe im Kopf.

Ausflüge organisieren: GetYourGuide als unkomplizierter Reisebegleiter

Für unsere Aktivitäten in und um Hat Yai haben wir uns entschieden, Ausflüge über eine Online-Plattform wie GetYourGuide zu buchen. Statt mühsam vor Ort nach Touren zu suchen, Preise zu verhandeln und uns durch teilweise sprachlich schwierige Infos zu kämpfen, so haben wir alles digital und übersichtlich.

Der Ablauf ist angenehm simpel:

  • Stöbern durch die verfügbaren Touren und Filter (Stadt, Natur, Tempel, Kultur)
  • Direkt Bewertungen, Fotos und Beschreibungen anderer Reisender sehen
  • Klare Infos zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Dauer
  • Buchen mit wenigen Klicks, online zahlen und habt alle Bestätigungen im Handy

Dadurch geht unterwegs nichts verloren, und wir müssen keine Zettel oder Tickets mit uns herumtragen. Die Tickets sind immer abrufbar, im Notfall könnten wir etwas nachschauen, und wir haben eine gute Orientierung, was uns erwartet. Gleichzeitig bleiben wir flexibel, weil wir nicht jede Stunde des Tages verplant, sondern ein paar Highlights fix haben und den Rest der Zeit frei gestalten.

​Hat Yai entdecken: Zwischen Alltagsleben und Abenteuern

Die Tage in Hat Yai sind eine Mischung aus strukturierten Ausflügen und entspanntem Treibenlassen durch die Stadt. Eine geführte Tour, bei der wichtige Punkte in und um die Stadt gezeigt werden – Tempel, Aussichtspunkte oder interessante Viertel sind immer zu empfehlen. So konnten wir ein bisschen mehr über die Region, die Kultur und die Rolle von Hat Yai als Knotenpunkt zwischen Thailand und Malaysia erfahren.


Abseits der geführten Touren liefen wir einfach drauflos. Entdeckten kleine Gassen, Straßenstände, Cafés. Wir beobachteten, wie Menschen zur Arbeit gehen, Kinder nach der Schule an Ständen naschen und Mopeds in einem scheinbaren Chaos doch erstaunlich geordnet durch den Verkehr flossen.

Solche Momente fühlen sich weniger an wie „Sightseeing“ und mehr wie ein vorsichtiges Eintauchen in den Alltag der Stadt. So waren wir Gäste, aber nicht in einer Kulisse, sondern in einer echten, lebendigen Stadt.

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Abende in Hat Yai: Märkte, Essen und Gespräche

Wenn die Sonne untergeht, verändert sich die Stimmung in Hat Yai. Die Hitze des Tages wird erträglicher, die Straßen füllen sich mit Menschen, die auf den Märkten einkaufen, essen oder einfach flanieren. Für uns sind diese Abende eine Einladung, uns treiben zu lassen, ohne Ziel, ohne Druck, etwas „abzuhaken“.

Wir schlenderten an Ständen vorbei, an denen es:

  • Gegrilltes Fleisch auf Spießen
  • Frische Meeresfrüchte
  • Nudelsuppen in großen Töpfen
  • Bunte Desserts mit Jelly, Kokosmilch und Eis
  • Fruchtsäfte, Shakes und süße Getränke

gibt. Wir probierten mal hier, mal dort, bestellten manchmal auf gut Glück, ohne genau zu wissen, was es ist – und genau das macht Spaß.

Hotels in Hat Yai – Unsere Empfehlung

1. Centara Hotel Hat Yai
  • Zentrale Lage in der Stadt, meist in unmittelbarer Nähe zu Shoppingmöglichkeiten, Märkten und Restaurants
  • Komfortable, klimatisierte Zimmer, oft mit Pool oder Fitnessbereich, ideal zum Entspannen nach einem langen Tag
  • Gute Ausgangsbasis, wenn man sowohl die Stadt erkunden als auch eine verlässliche, ruhige Unterkunft haben möchte
Hotel hat yai
2. Lee Gardens Plaza Hotel
  • Ebenfalls mitten im Zentrum, oft direkt verbunden mit Einkaufs- und Essensmöglichkeiten
  • Besonders geeignet für Reisende, die gerne in ein paar Minuten mitten im Stadtleben sein wollen
  • Praktisch für kurze Trips, weil man keine Zeit mit langen Wegen verliert und abends spontan noch etwas unternehmen kann
Lee Gardens Plaza Hat Yai

Fazit:

Die Rückreise nach Pattaya verlief ruhiger. Wir waren müde, aber zufrieden; unsere Köpfe voll mit Bildern, Geräuschen, Gerüchen und kleinen Geschichten. Auf dem Rückweg schauten wir schon die ersten Fotos an, und ließen die Tage in Hat Yai innerlich noch einmal ablaufen.

Zurück in Pattaya fühlt sich für einen Moment alles gleichzeitig vertraut und ein bisschen fremd an. Wir merkten, wie gut es getan hat, die gewohnte Umgebung zu verlassen, wenn auch nur für kurze Zeit.

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