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Reisekranken- oder Auslandskrankenversicherung? Die Unterschiede, wir klären auf! Unser Guide zur Krankenversicherung im Ausland

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Auslandskrankenversicherung oder Reisekrankenversicherung?

Reisekrankenversicherung oder Auslandskrankenversicherung – unser Learning aus vielen Reisen

Wenn man so viel unterwegs ist wie wir, landet man irgendwann nicht nur an abgelegenen Stränden oder in vollen Flughäfen, sondern (leider) auch mal im Wartezimmer eines Arztes irgendwo im Nirgendwo. Spätestens dann weiß man: Ohne die richtige Krankenversicherung kann eine Reise schnell teurer werden, als einem lieb ist. Und genau hier liegt der feine Unterschied zwischen Reisekrankenversicherung und Auslandskrankenversicherung.

Die Reisekrankenversicherung – mein treuer Begleiter auf Kurztrips

Für kurze Reisen oder Urlaube – sagen wir zwei Wochen in Portugal oder drei in Thailand – ist die Reisekrankenversicherung perfekt. Sie springt ein, wenn im Ausland plötzlich etwas passiert: Fieber, Unfall, Magen-Darm-Drama (kennen wir alle). Sogar der Rücktransport nach Hause ist meist abgedeckt. Für uns gehörte sie vor unserer Auswanderung genauso ins Gepäck wie die Sonnencreme – schlicht, weil man nie weiß, was kommt. Eine Reisekrankenversicherung der Hanse Merkur oder der Deutschen Familienversicherung zum Beispiel kostet gerade einmal um die 20 € pro Jahr und deckt beliebig viele Reisen ab – jedoch nur BIS zu einer Reisedauer von ca. 50 – 55 Tagen.

Hier gelangt ihr direkt zur Webseite der Hanse Merkur Reisekrankenversicherung

Hier gelangt ihr direkt zur Webseite der Deutschen Familienversicherung

Die Auslandskrankenversicherung – wenn Reisen zum Leben wird

Anders sieht es aus, wenn man längere Zeit im Ausland lebt oder arbeitet – also wie wir. Als wir uns entschieden dauerhaft nach Südostasien zu gehen, reichte die normale Reisekrankenversicherung nicht mehr aus. Da braucht man eine Auslandskrankenversicherung – sie ist eher wie eine vollwertige Krankenversicherung fürs Ausland. Sie deckt unter Umständen auch Routineuntersuchungen, Zahnarztbesuche oder chronische Behandlungen ab – also all das, was bei längeren Aufenthalten wichtig wird. Unsere aktuelle Krankenversicherung in Thailand deckt zwar keine Zahnbehandlungen und ambulaten Eingriffe ab, aber dafür kommt sie für alle stationären Behandlungen und Aufenthalte auf. Unsere Versicherung definiert „stationär“ wie folgt: Wenn man sich LÄNGER als 6 Stunden in einem Krankenhaus aufhält und dies natürlich auch erforderlich ist gilt die Behandlung als stationär.

In unserem Fall werden auch ambulante und Zahnbehandlungen übernommen wenn sie aus einem Unfall resultieren. In diesem Fall ist es wichtig innerhalb von 24 Stunden nach Eintritt des Eriegnisses ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis aufzusuchen.

Fazit aus der Praxis:

  • Reisekrankenversicherung: ideal für Urlaube oder kürzere Trips, schnelle Hilfe bei akuten Fällen.
  • Auslandskrankenversicherung: sinnvoll für längere Aufenthalte, bietet umfassendere und langfristige Absicherung.

Unser Tipp: Bevor ihr bucht, überlegt euch, wie lange ihr weg seid – und was im schlimmsten Fall passieren könnte. Der Unterschied klingt anfangs klein, aber wenn’s ernst wird, seid ihr froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Habt ihr Fragen zur Krankenversicherung in Südostasien oder benötigt einen Ansprechpartner bzw einen Versicherungsmakler für Auslandskrankenversicherungen? Für Thailand und den Vietnam können wir gerne einen Kontakt herstellen wenn dies von euch gewünscht ist. Dazu schreibt uns gerne eine E-Mail mit Eurem Betreff und dem Land in welches es gehen soll an Lukas-Auswandern@gmx.de.


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