Nach mehr oder weniger stressigen Tagen in Pattaya benötigten Lukas und ich mal wieder ein paar Tage zum ausspannen und etwas zum Gedanken sammeln. Nach ein paar Überlegungen enschieden wir uns für einen Kurztrip nach Chiang Rai im Norden von Thailand.
Auf unserer Liste stand schon länger der weiße Tempel Wat Rong Khun, weil wir dort bzw generell in Chiang Rai noch nicht waren.
Für die schon längere Anreise entschieden wir uns ab Bangkok zu fliegen. Von Pattaya zum Flughafen in Bangkok nahmen wir klassisch ein Taxi das ihr günstig für ca. 1200 Baht bekommen könnt.
Flug über Bangkok: Vom Meer in die Berge
Unsere erste Etappe führte von Pattaya nach Bangkok, wo am großen Drehkreuz des Landes der Inlandsflug nach Chiang Rai wartete. Die Wartezeit verging schnell – ein Kaffee, ein kurzer Blick auf die Abflugtafel, und schon stand das Boarding an.
Im Flugzeug, auf dem Weg von Bangkok nach Chiang Rai, zeigte sich Thailand noch einmal von einer ganz anderen Seite. Unter den Wolken lösten sich die Küstenlinien auf, stattdessen waren grüne Hügel, Flüsse und Felder zu sehen, die sich wie ein Flickenteppich über die Landschaft zogen. Es fühlte sich an, als würde man in eine ruhigere, ursprünglichere Welt eintauchen – weit entfernt von den Stränden Pattayas und dem Trubel Bangkoks.
Gebucht hatten wir unsere Flüge übrigens wie immer über Trip com. Für den Hin- und Rückflug mit Thai Air Asia haben wir pro Person 50 Euro bezahlt.

Ankunft in Chiang Rai: Erste Eindrücke vom Norden
Nach der Landung in Chiang Rai empfing uns die Stadt mit einer angenehmen Ruhe. Der Flughafen ist überschaubar, die Wege sind kurz, und schon nach wenigen Minuten stand das Gepäck bereit.
Draußen vor dem Gebäude wartete der Transfer, der durch eine Landschaft führte, die uns sofort neugierig machte: kleine Dörfer, Tempeldächer in der Ferne, Felder, auf denen Bauern arbeiteten, und im Hintergrund die sanften Konturen der Berge. Es war spürbar, dass der Norden Thailands ein anderes Tempo hat – entspannter, bodenständiger, fast ein bisschen meditativ.
Planung mit GetYourGuide und Kreditkarte
Die ganze Reise war von Anfang an so organisiert, dass unterwegs möglichst wenig Stress entsteht. Schon Wochen davor wurde online eine Tour zum Weißen Tempel über GetYourGuide gebucht, inklusive Abholung am Hotel, Eintritt und Begleitung durch einen Guide.

Die Bezahlung per Kreditkarte machte alles angenehm unkompliziert. Ein paar Klicks genügen, um die Tour zu reservieren, und die Bestätigung mit allen Details landete direkt im E‑Mail‑Postfach. Kein mühsames Verhandeln vor Ort, keine Unsicherheit, ob noch Plätze frei sind – stattdessen Klarheit über Abholzeit, Ablauf und Stornierungsbedingungen.
Dasselbe galt für den Flug: Auch der Inlandsflug von Bangkok nach Chiang Rai war bequem online per Kreditkarte bei Trip bezahlt worden. So war bereits vor Reiseantritt alles fix gebucht, und der Kopf frei für das, worum es bei so einem Ausflug eigentlich geht: Erleben, Staunen, Erinnerungen sammeln.
Aufbruch zum Weißen Tempel
Am Morgen der Tour klingelte der Wecker früh, denn der Weiße Tempel, Wat Rong Khun, ist eines der beliebtesten Ziele in Chiang Rai und wird schnell voll. Pünktlich zur vereinbarten Zeit hielt der Minivan vor dem Hotel, und zusammen mit ein paar anderen Reisenden ging es los.
Die Fahrt führte durch ruhige Vororte und immer weiter ins Grüne. Je näher der Tempel rückte, desto mehr stieg die Spannung: Wie würde er in echt aussehen – dieser berühmte, fast schon unwirkliche Bau, den man bisher nur von Fotos kannte?

Der erste Blick: Wat Rong Khun in Weiß
Dann, nach einer Kurve, war er da: Wat Rong Khun, der Weiße Tempel. Ganz in Weiß, ergänzt durch unzählige kleine Spiegelstücke, die das Sonnenlicht einfingen, wirkte er fast nicht real – eher wie eine Kulisse aus einem Märchen oder ein Gebäude aus Eis.
Schon am Eingang wurde deutlich, dass dies kein gewöhnlicher Tempel ist. Die gesamte Anlage ist ein Kunstwerk des thailändischen Künstlers Chalermchai Kositpipat, der klassische buddhistische Motive mit moderner Symbolik verbindet. Während viele Tempel in Gold erstrahlen, setzt Wat Rong Khun auf Weiß als Zeichen der Reinheit, und die spiegelnden Elemente sollen das Licht der Weisheit symbolisieren.
Über die Brücke: Zwischen Weltlichem und Spirituellem
Bevor es zum Hauptgebäude ging, führte der Weg über eine Brücke, die mehr ist als nur ein Zugang. Unter ihr befinden sich ausdrucksstarke Skulpturen, die sinnbildlich für menschliche Begierden und Leiden stehen – ein deutliches Bild für das, was hinter sich gelassen werden muss, um zu innerem Frieden zu finden.
Der Guide erklärte mit ruhiger Stimme, wie sich in jedem Detail eine Botschaft versteckt: Der Weg über die Brücke hin zum makellosen Weiß des Tempels steht für den Übergang vom weltlichen, von Versuchungen geprägten Leben hin zu einer spirituelleren Haltung. Plötzlich war klar, dass dieser Ort weit mehr ist als nur ein fotogener Spot für Instagram.
Kunst, Details und stilles Staunen
Im Inneren und auf dem Gelände des Tempels lässt sich stundenlang Neues entdecken. Jede Fassade, jede Figur und jede Linie scheint eine Geschichte zu erzählen, und viele Besucher werden ganz automatisch leiser, wenn sie sich dem Hauptgebäude nähern.
Der Guide half, einige Details zu deuten, doch ein großer Teil der Faszination entsteht einfach aus dem Zusammenspiel von Licht, Formen und Stille. Man steht da, blickt auf dieses schimmernde Weiß, hört vielleicht entfernt das Klicken von Kameras – und doch wirkt alles erstaunlich friedlich.
Rund um die Anlage: Mehr als nur ein Tempel
Auch abseits des Hauptgebäudes gibt es rund um Wat Rong Khun einiges zu sehen. Weitere Bauten und kunstvolle Strukturen setzen das Spiel mit Farben und Formen fort, teilweise in Gold gehalten und damit ein spannender Gegenpol zum weißen Haupttempel.
Zwischendurch blieb Zeit für eine kurze Pause: ein kaltes Getränk, ein Blick in die kleinen Läden in der Nähe, ein wenig Schatten, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen. Viele Besucher kombinieren den Weißen Tempel mit anderen Sehenswürdigkeiten in und um Chiang Rai wie dem Blauen Tempel oder dem Schwarzen Haus, die oft in ähnlichen Tourpaketen angeboten werden.
Hotelempfehlungen für Chiang Rai: Wo ihr wirklich entspannen könnt
Für euren Aufenthalt nahe Night Bazaar, Clock Tower und Restaurants ist das Le Patta Hotel ideal, da es sehr zentral liegt, moderne Zimmer bietet und bei vielen Reisenden wegen des guten Frühstücks und des Pools beliebt ist. Ebenfalls mitten im Geschehen liegt das Nak Nakara Hotel, das mit freundlichem Service, Pool und gutem Preis‑Leistungs‑Verhältnis punktet.


Praktische Seite: Unterwegs mit Kreditkarte
Auch wenn die Magie des Ortes im Vordergrund steht, spielt die praktische Organisation eine große Rolle. Dank der Bezahlung per Kreditkarte war die Tour schnell und sicher gebucht, ohne dass im Voraus große Mengen Bargeld nötig waren.
Vor Ort ließ sich an vielen Stellen ebenfalls bequem mit Karte zahlen – etwa am Flughafen oder in Cafés – während ein wenig Bargeld in Thai Baht für kleine Stände und Straßenhändler sinnvoll war. So ergänzten sich moderne Reisekomforts und authentische, lokale Erlebnisse auf angenehme Weise.
Fazit:
Der Ausflug von Pattaya nach Chiang Rai zum Weißen Tempel zeigt, wie lohnend es ist, Strandurlaub mit einem kulturellen Abstecher in den Norden Thailands zu verbinden. Durch die gut organisierte Anreise per Flug über Bangkok und die vorab gebuchte Tour mit einem renommierten Anbieter wurde aus einem potenziell anstrengenden Reisetag ein entspanntes Erlebnis, bei dem der Fokus ganz auf den Eindrücken vor Ort liegen konnte.
Besonders eindrucksvoll ist, wie Wat Rong Khun mit seiner strahlend weißen Architektur, den symbolischen Brücken und den kunstvollen Details lange nach dem Besuch im Gedächtnis bleibt und einen ganz anderen Blick auf moderne Tempelkunst eröffnet. Gleichzeitig zeigte sich, wie praktisch es ist, Flüge, Tour und hotelnahe Leistungen bequem mit Kreditkarte zu bezahlen, sodass man sich vor Ort mehr auf Momente als auf Organisation konzentriert.
Insgesamt bleibt dieser Tag in Chiang Rai als stimmige Mischung aus guter Planung, komfortabler Anreise, verlässlicher Tourorganisation und tief berührender Tempelatmosphäre in Erinnerung – ein Reiseerlebnis, das sich ideal in jeden Thailand-Aufenthalt einfügt und Lust auf weitere Entdeckungen im Norden des Landes macht.